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Zuschlag für Bietergemeinschaft bringt keinen Abschluss der Auseinandersetzung!


„Mit dem heutigen Zuschlag an die Tiroler Bietergemeinschaft findet die Debatte ums Tiroler Rettungswesen keinen Abschluss. Allein das Ausschreibungs-Prozedere mit einer vierfachen Neuausschreibung und einem Herunter-Erpressen der Angebotssummen von 90, auf 70, auf 48 und schließlich auf 34 Millionen Euro zeigt, wie unprofessionell und chaotisch der ganze Vorgang abgelaufen ist", erklärt LA Bernhard Ernst.

ÖVP Landesrat Tilg hat Image des Roten Kreuzes und tausende Freiwilllige in Misskredit gebracht!

"ÖVP Landesrat Tilg hat auch nicht davor zurück gescheut, das Image des Roten Kreuzes massiv anzugreifen und die Tiroler Retter ins Eck der Geldgierigkeit zu stellen. Zudem hat er kein Problem damit gehabt, die Qualifikationen der tausenden freiwilligen Mitarbeiter massiv in Frage zu stellen. Außerdem ist er nicht davor zurück geschreckt die seiner Meinung nach zu hohen Einsatzzahlen den Notärzten, den Rettungssanitätern und den Hubschrauber Einsatzteams zu unterstellen. Wohl wissend, dass die Landesleitstelle Tirol das gesamte Tiroler Rettungswesen disponiert und damit die Verantwortung dort liegt. Mit diesem Vorgehen haben Platter, Tilg und Co. 4.000 Freiwillige und 180 Notärzte ganz bewusst in Misskredit gebracht“, sagt Klubobmann LA Bernhard Ernst.

Bietergemeinschaft erpresst!

Für die Liste Fritz – Bürgerforum Tirol wird sich aufgrund der herunter erpressten Angebotssumme die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und der Gäste künftig verschlechtern.

„Dass die Verantwortlichen der Bezirksstelle Schwaz ihre Unterschrift mit guten und nachvollziehbaren Argumenten verweigert haben, zeigt, dass sich alle anderen Verantwortlichen der Rot Kreuz Bezirksstellen, des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter Unfallhilfe und des Malteser Ritterordens nicht gegen den Erpressungsversuch der ÖVP-SPÖ Landesregierung gewehrt haben. Damit steht Tirol jetzt vor dem nächsten Kapitel der unendlichen Rettungsgeschichte“, sagt LA Ernst.

Fakten auf den Tisch!

Die ÖVP-SPÖ Landesregierung muss der Bevölkerung jetzt erklären, welche Leistungen im Gesundheitsbereich es künftig nicht mehr geben wird.

„Landeshauptmann Platter und ÖVP Landesrat Tilg sowie die Bietergemeinschaft müssen jetzt die Fakten auf den Tisch legen, welche Leistungen sie definitiv kürzen, wie viele Notarztstellen sie streichen, welche Notarzt-Einsatzfahrzeuge sie stilllegen, welche Ortsstellen sie zusperren, wie viele Rettungsfahrzeuge in den Garagen bleiben und wie sie Leistungen wie den Blutspendedienst, Essen auf Rädern, die Katastropheninterventionsteams und die Erste Hilfe Ausbildung künftig finanzieren?“, verlangt LA Ernst von der Landesregierung und der Bietergemeinschaft Offenheit gegenüber der Bevölkerung.
 




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