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Fritz Dinkhauser: Hart in der Sache, herzlich mit den Menschen

Einst raste er im Bob den Eiskanal hinunter und verfehlte nur um Sekundenbruchteile das Stockerl. 40 Jahre sind seine Olympiateilnahmen in Grenoble und Sapporo her. Dazwischen liegen viele Jahre, in denen er sich um die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land gekümmert hat. Getragen von einer christlich-sozialen Weltanschauung und von einer tiefen Zuneigung zu den Menschen. Von 1991 bis 2008 war Fritz Dinkhauser Präsident der Tiroler Arbeiterkammer.
Ein Mann mit Mut und Dynamik, kein bequemer Politiker, sondern einer, dem kein Eisen zu heiß, kein Problem zu klein und kein Gegner zu mächtig ist, als dass er sich nicht mit vollem persönlichen Einsatz an die Lösung der Aufgaben machen würde. Sein Platz ist immer auf der Seite der Menschen.

Ein Politiker zum Anfassen
Dinkhauser ist ein Mann, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Ob sein Auftreten gegen die Sparpakete, seine Kritik am Tiroler Grundverkehr oder sein Einsatz gegen das Offenhalten von Lebensmittelketten an Sonntagen und die Kritik an der Ungerechtigkeit bei den Agrargemeinschaften. Sein Platz ist immer auf der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ohne Rücksicht auf parteipolitische Interessen kämpft er um ihre Rechte.
Besonders wohl fühlt sich Fritz Dinkhauser unter Menschen. Der „Fritz“, wie ihn die meisten, denen er begegnet, auf Anhieb nennen, nutzt jede Gelegenheit, einige persönliche Worte zu wechseln und hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen, Ängste und Nöte seiner Mitmenschen. Er ermutigt die Tiroler, aufrecht zu gehen, die eigene Meinung zu vertreten, nicht zu ducken, sondern aufzumucken.
Der wortgewaltige und charismatische Fritz Dinkhauser packt sprichwörtlich den Stier bei den Hörnern. „Aussi aus die Staud´n“ ist sein Motto: Er ist in erster Linie ein Tiroler mit Herz und Verstand. Hart in der Sache, herzlich im Umgang mit den Menschen. Dabei geht es um die Bewahrung von traditionellen Werten, die die Identität des Landes ausmachen, kombiniert mit dem Einschlagen neuer Wege abseits der klassischen Klischees.
Ob bei den Schützen oder den Schafzüchtern, bei Jungbürgerfeiern oder Vernissagen: Fritz Dinkhauser ist überall ein gern gesehener Gast, ein interessanter Gesprächspartner und ein guter Zuhörer.

Ein Mann mit Handschlagqualität
„Der Einsatz für die Arbeitnehmer in unserem Land ist ein Full-Time-Job“, ist sich der Fritz Dinkhauser seiner Verantwortung bewusst. Er hat die AK, der er über Jahre hinweg vorstand, als Gewissen des Landes, als ständigen Mahner und Impulsgeber, als aktiven oft auch unbequemen Partner gesehen. Er hat aus der AK ein offenes modernes Dienstleistungszentrum geschaffen, das österreichweit durch innovative Wege an der Spitze aller Arbeiterkammern steht. Ob es der kostenlose Rechtsschutz ist oder der Beschäftigungsverein, ob die Fachhochschulen oder die Zukunftsstiftung. Das Wirtschaftsleitbild oder das Zukunftszentrum. Mit seiner Weitsicht und seinem Verständnis für sozial- und wirtschaftspolitische Zusammenhänge hat er neue Wege beschritten und völlig neue Bevölkerungsgruppen ansprechen können.
Gerade die weitblickenden Unternehmer haben die Kooperationsbereitschaft des AK-Präsidenten geschätzt, der sich für die Rettung zahlreicher Betriebe in Tirol verdient gemacht hat. Sie wussten aber auch, dass sie es mit einem harten, aber fairen Verhandlungspartner zu tun hatten, dem es immer zuerst um die Mitarbeiter und deren Familien gegangen ist. Ein Mann, auf dessen Wort man sich verlassen kann, ein Politiker mit Handschlagqualität.
Viel Schlaf braucht Dinkhauser nicht. Schon frühmorgens macht er Sport, um sich körperlich auf einen anstrengenden Tag vorzubereiten. Denn bereits um 8 Uhr geht sein Arbeitstag mit Vollgas los. Die Termine sind dicht gedrängt. Es gibt selten einen Tag, an dem er vor Mitternacht nach Hause kommt.

Harte Schale, weicher Kern
Ein besonderes Anliegen sind persönliche und telefonische Kontakte mit den Tirolerinnen und Tirolern. Besonders betroffen machen ihn Schicksalsschläge seiner Mitmenschen. Dann zeigt sich unter der scheinbar harten Schale der weiche Kern: Mit unkonventionellen Mitteln sofort helfen, heißt seine Devise. Für in Schwierigkeit geratene Bürger, die seine Unterstützung brauchen, macht er immer einen Termin frei. Um ihre speziellen Probleme zu lösen, lässt sich Dinkhauser einiges einfallen.

Im Mittelpunkt steht der Mensch
Um selbst auf dem Laufenden zu bleiben, liest er viel, informiert sich und sucht ständig den Kontakt zu Experten. Er hinterfragt bei allen persönlichen Begegnungen tagesaktuelle Ereignisse – hört, was die Menschen sagen und will wissen, was sie denken. Seine Ideen und Vorstellungen notiert er ständig, ob auf Schmierzettel oder Servietten. Die rechte Seitentasche seines Sakkos ist voll mit diesen Notizen.
Seine größte Schwäche ist seine Ungeduld. Er kann nur schwer akzeptieren, wenn sich seine Vorstellungen und Überlegungen nicht sofort umsetzen lassen.
Wo immer er mit Tirolerinnen und Tirolern zusammentrifft, auf dem Weg durch die Straßen, in den Betrieben, bei Veranstaltungen oder in der Freizeit: Überall wird er angesprochen, zu den unterschiedlichsten Themen befragt. Nicht umsonst liegt er in allen Umfragen, was seine Bekanntheit betrifft im Spitzenfeld aller Tiroler Politiker.
Trotz seiner knapp bemessenen Freizeit widmet sich der fünffache Vater am liebsten seiner Großfamilie. Besondere Höhepunkte sind die gemeinsamen Familienfeiern, wie Geburtstage, Weihnachtsfeiern im Wald sowie der allsommerliche Ferienaufenthalt im Innviertel. Um auch den eigenen Kindern stressfreien Urlaub zu gönnen, verreist das Ehepaar Heidi und Fritz mit den Enkelkindern. So ein Urlaub hält jung.
Daneben zeichnet den Fritz, wie ihn die meisten Leute nennen, ein hohes kulturelles Interesse aus. So hat er die Galerie im AK-Bildungshaus Seehof, die mehrmals im Jahr Künstlerinnen und Künstler von nationalem und internationalem Format die Möglichkeit von vielbeachteten Ausstellungen ermöglicht, ins Leben gerufen. Sie ist eine seiner bevorzugten Kreativstätten. Die Vernissagen am Seehof sind inzwischen für viele Kunstfreunde zum liebgewordenen Treffpunkt geworden.
Ob Festwochen der alten Musik, Tanzsommer, Volksschauspiele, Imster Schemenlauf, Bataillonsschützentreffen oder Schafzüchtertreffen all diese heimischen Ausdrucksformen des Kulturschaffens schätzt Fritz Dinkhauser ganz besonders.

Mit Dynamik in die Zukunft
Vor der Zukunft braucht den Tirolern nicht bange zu sein. Aus Fritz Dinkhauser sprudeln Ideen geradezu heraus. Er ist überzeugt, dass in unserem Land ungeheure Chancen brach liegen. Er glaubt an die Tiroler Wirtschaft, die zahlreichen Klein- und Mittelbetriebe in unserem Land, weil er überzeugt ist, Tirol ist nicht durch den anonymen Kapitalismus, sondern durch den menschliche Unternehmer stark geworden.



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